Eigentlich sind sich alle einig: Karrierewege in der Wissenschaft müssen planbarer werden und das heißt vor allem, dass die Entscheidung über den dauerhaften Verbleib im System deutlich früher fallen muss.

Eigentlich sind sich alle einig: Karrierewege in der Wissenschaft müssen planbarer werden und das heißt vor allem, dass die Entscheidung über den dauerhaften Verbleib im System deutlich früher fallen muss.
Im Februar ist der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2021 (BuWiN 2021) erschienen. Neben einer wichtigen Anmerkung zum Sprachgebrauch im Diskurs um promovierte Wissenschaftler*innen, zeigt er erstaunlich wenig Überraschendes auf.
Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass das wissenschaftliche Personal an deutschen Universitäten zu mehr als 90 % befristet beschäftigt ist, und es regt sich entsprechender Widerstand, z. B. im Rahmen der Frist-ist-Frust-Kampagne.
Es ist in den vergangenen Wochen nicht Weniges geschrieben worden über die Situation der befristet beschäftigten Angehörigen des akademischen Mittelbaus an deutschen Hochschulen.
Seit ihrer Veröffentlichung Ende September sorgt die Bayreuther Erklärung der Kanzlerinnen und Kanzler deutscher Universitäten für Aufregung.
Ein Plädoyer für die Juniorprofessur. Was hat sich an dem Karrieremodell bewährt, was könnte sich nachteilig für Nachwuchswissenschaftler*innen auswirken?