Im Zeitraum von 2023 bis 2024 hat die Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur (DGJ) eine Umfrage unter ihren Mitgliedern zu den Rahmenbedingungen ihrer Juniorprofessuren durchgeführt.
Im Zeitraum von 2023 bis 2024 hat die Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur (DGJ) eine Umfrage unter ihren Mitgliedern zu den Rahmenbedingungen ihrer Juniorprofessuren durchgeführt.
Zwei Jahrzehnte ist sie her: die Einführung der W-Besoldung für Professuren. Mit der Umstellung wurde nicht nur die Kategorie der Juniorprofessur (W1) neu etabliert, sondern auch das Aushandeln von individuellen Leistungszulagen ermöglicht, die zum Grundbehalt hinzukommen. Bisher sind die Reformrufe verhallt, doch angesichts des auch die Wissenschaft immer mehr treffenden Fachkräftemangels ist es dringend notwendig, endlich auch die Professuren stärker in den Blick zu nehmen.
Eigentlich sind sich alle einig: Karrierewege in der Wissenschaft müssen planbarer werden und das heißt vor allem, dass die Entscheidung über den dauerhaften Verbleib im System deutlich früher fallen muss.
Mit der Einführung der Juniorprofessur 2002 wurde auf die hinlänglich bekannten Probleme mit Karrierewegen im deutschen Wissenschaftssystem reagiert.
Mit dem Projekt „Nachwuchspakt“ möchten Mitglieder der Jungen Akademie gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Juniorprofessur das Bund-Länder-Programm über einen längeren Zeitraum hinweg analysieren. Datengrundlage bilden zum einen die Ausschreibungen für Tenure-Track-Stellen der deutschen Hochschulen sowie im Internet veröffentlichte Informationen über besetzte Professuren.
Am 8. Juni fand an der Friedrich-Schiller-Universität Jena das 8. Symposium der Deutschen Gesellschaft Juniorprofessur (DGJ) unter dem Titel „Tenure Track im Praxistest: Evaluationsverfahren im Spannungsfeld von Standardisierung und Einzelfallentscheidung“ statt. Das Symposium ging der Frage nach, wie die Evaluationsverfahren von Tenure Track Professuren an verschiedenen Universitätsstandorten durchgeführt werden.